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Ulrich Mächtle
 


Ulrich Mächtle arbeitet in starken Kontrasten, schwarz auf weißem Untergrund, verbindet in ausgewählten Photographien aus dem Zweiten Weltkrieg und dem sich anschließenden Kalten Krieg die gefährliche Ästhetik des Krieges mit Bildern gegenwärtiger Konflikte.

Die Bilder sind oft dunkel, graphisch verschlüsselt und mit teilweise kryptischen Kartuschen versehen, die das jeweilige Bild in den gewollten Kontext drängen. Sehr reduziert geht Ulrich Mächtle seine Arbeit an, er vertrödelt seine Striche nicht in träumerischer Freiheit. Seine schwarzen Flächen sind satt, wie abgebrochen an den Kanten.

„Eine Linie entsteht erst an den Rändern, wo sich Weiß und Schwarz treffen. Eine Linie, die gleichwohl Grenzgebiet ist und bei größerer Entfernung erst den graphischen Inhalt enthüllt.“



Vita

geb. am 2. Okt. 1967 in Stuttgart

1983
Hauptschulabschluss in Stuttgart-Rot.
Beginn der Lehre zum Beton- und Stahlbetonbauer, Hochbau und Tiefbau.

1986
Gesellenprüfung im oben genannten Handwerk.

1990
12 Monate Grundwehrdienst bei der Bundeswehr als Krad (Motorrad) Melder beim Panzerartillerie Bataillon 285 in Münsigen auf der schwäbischen Alb.

1994
Weiterbildung zum Hochbaupolier, (einer Art Meisterbrief „light“).

1997 April
Abbruch der bauhandwerklichen Tätigkeit und Beginn der filmischen Arbeit.
Ausstattung und Szenenbild bei ca. 20 Filmprojekten, davon 5 Diplomfilme an der Filmakademie Ludwigsburg.
Animation und Realfilmprojekte.
„Tunnel”, 35 mm, 25 min.
Leiter und Planer für ein Diplomprojekt an der Filmakademie Baden-Württemberg.

2000
„Über Wasser” , 35 mm, 60 min.
Szenenbild sowie Planung des Langfilms für die Co-Produktion des Hessischen Rundfunks mit der Filmakademie Baden-Württemberg.

2004
„Max & Moritz“ Szenenbild für einen Kinofilm, 90 min.
NextFilm Filmproduktion.
„Tollwut!“ (Abzug) Drehbuch für einen Langspielfilm, sowie Überarbeitung und Einreichung für den Drehbuchpreis der MFG Baden-Württemberg.

2005
Lichtbilder / Lichtinstallastionen von 2000-2005
Ausstellung „Von Nix bis ‘05“ sowie Erstellung weiterer klein-, mittel- und großformatiger Lichtinstallationen.

2006
Ausstellung von „Eyes of Berlin“ während der Querschnitt 19 im KH Bethanien.

2007
Eröffnung des Ateliers / der Galerie „Black on White“ mit der Ausstellung
„Tales on Tiles“.
Ausstellung im ZMF in Berlin mit rund 25 Exponaten.
Eröffnungsausstellung der Galerie Neox.

2008
Kleine Ausstellung in der Galerie Neox.
Einzelausstellung in der Galerie Neox, „War Pic/gs“.


Werke in Auswahl:

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Propellant of the evolution
 
  Dispersion auf Polyester
(161 x 120 cm)




Linke Tragfläche einer Tupolev Tu 95, dem russischen Pendant des amerikanischen
B 52 Langstreckenbombers.


Diese Maschine erreicht, trotz dem sie „nur“ mit gegenläufigen Luftschrauben ausge-
stattet ist, mit bis zu 930 km/h beinahe Schallgeschwindigkeit.

Dieses Flugzeug warf am 30 Okt. 1961 die mit 57 Megatonnen größte jemals gebaute Nuklearwaffe über Nowaja Semlja ab, die mit dieser Ladung 3.800 mal stärker war als die Hiroshimabombe.

Nach dem Kalten Krieg wurden die Bomber-
staffeln eingemottet, doch seit dem Juli 2007 werden sie von der Regierung der russischen Föderation zur gezielten Störung westlicher Lufträume eingesetzt.


Dieses neuerliche militärische Kräftemessen zog diverse diplomatische Verwicklungen nach sich.

Die Flüge der russischen Bomber sind bis heute nicht eingestellt worden, warum sollten sie auch, ihre amerikanischen Kollegen, fliegen ebenfalls Tag und Nacht.