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Heinz Kasper
 
Heinz Kasper widmet sich vorrangig dem Medium Licht, in Bezug auf Farbe, Form und Raum. Neben der Lichtgestaltung im Bereich der Darstellenden Künste, inszenierter Ausstellungen sowie der Architektur, zählen auch abstrakte Farbkompositionen und überarbeitete fotographische Abbildungen zu seinen Werken. Das Erdenken, Visualisieren und in Szene setzen imaginärer Räume und Landschaften stellt einen weiteren Schwerpunkt in seiner gestalterischen Arbeit dar.

Für die aktuelle Ausstellung QU-Vision in der Galerie Neox zeigt sich Heinz Kasper in einem anderen Licht. Er nähert sich mit seinen neuen Werken der Pop-Art und wählt ein klar definiertes Motiv: die Kuh, dargestellt in bunten, lebhaften, leuchtenden Farben, die an die Intensität seiner Lichtinstallationen erinnern und den Betrachter festhalten. Abstrakte Farbflächen, Acryl auf Leinwand, werden fotografiert und mit Kuh-Portraits übereinander gelegt und digital bearbeitet. Aus diesen neuen Kompositionen entstehen Drucke, die auf den verschiedensten Oberflächen präsentiert werden.

„Bunte Kühe sind wie schönes Wetter“ (Heinz Kasper)



Vita

Geboren wurde Heinz Kasper 1964 in Vöcklabruck, Oberösterreich. Sein Werdegang ist geprägt von der Vielfältigkeit seiner Ausbildungen. Er spielt Schlagzeug und Trompete, ist ausgebildeter Kulturarbeiter und Werbegrafiker, lernte bei Eric Veenstra (Berlin, New York) Licht-Design und nahm die Möglichkeit wahr, einem der „großen Meister des Lichts“, Robert Wilson, in seiner Produktion „Dantons Tod“ über die Schultern zu schauen. Er nahm an diversen Workshops teil, unter anderem bei Ide van Henningen (Amsterdam). 1999 besuchte er in New York die Broadway Lightning Master Class. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens wurde er mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Seit 2004 leitet er das LUX Lichtseminar, welches jährlich in Wien stattfindet. Er lebt und arbeitet in Berlin, auf Reisen und im Salzkammergut.

AUSZEICHNUNGEN / STIPENDIEN:
 
1996    Deutscher Theaterpreis / Apokalypse unserer Tage [Beste Regie + Licht]
1999    Österreichischer Theaterpreis / Das Goldene Ei [Beste Regie + Licht]
2006    Artist in Residenz / Paliano bei Rom
2007    Nominierung Total Theatre Awards / Edinburgh Festival [Visualisierung]
2007    1. Preis European Aluminium in Renovation Award
2007    [Lichtgestaltung Café B1 + C1]


BEKANNTESTE ARBEITEN:
 
Illumination des Gartens und der angrenzenden Architektur („Paradisgarten") im Jüdischen Museum Berlin zur Langen Nacht der Museen 2008.
 
Seine surreal inszenierte Theaterlandschaft „Farbfeld³“ wurde 2006 in Oberösterreich uraufgeführt.
 
Er inszenierte eine Multi-Media-Show auf dem Gendarmenmarkt in Berlin und im Hafen von Rostock.
 
Im Herbst 2002 belebte er das Berliner Stadtbild mit der Installation „Color U Line“. Teile des Berliner U-Bahn Netzes wurden anhand der vorgegebenen Farbcodierung illuminiert. Ausstellungen der Bilder in Österreich, Italien und Berlin.
 
Seine Rauminstallation „Mind-Tuning“ wurde auf dem Festival „und ab die Post 2000“ in Berlin, „Berlin in Hong Kong“ in Hong Kong, „Exit“ in Paris Créteil und „Via“ in Maubeuge gezeigt.
 
 
Diverse inszenierte Ausstellungen:
 
„2°. Das Wetter, der Mensch und sein Klima“, Deutsches Hygiene-Museum Dresden (aktuell)
 
„Max Planck – Revolutionär wider Willen“, Deutsches Technikmuseum Berlin, Sonderausstellung (aktuell).
 
„Spielen“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden 2005.
 
Lichtinszenierung der Ausstellung „Arno Schmidt? – allerdings!“ im Schiller National Museum in Marbach 2006.
 
„Stil(l)halten“ und „Weihnukka“ im Jüdischen Museum Berlin 2004 und 2005.
 
„Der (im-)perfekte Mensch“ im Martin Gropius Bau Berlin 2002 und im Deutschen Hygiene-Museum Dresden 2000.
 
Als Lichtgestalter betreute er diverse Bühnenproduktionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Amerika.
 
Im Auftrag der Art Lab Studios entwarf und realisierte er das Licht für den Äthiopischen Pavillon und den Zentral Amerika Pavillon auf der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover.



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