Maria Dinger
Maria
Dinger beherrscht so gut wie jedes künstlerische Medium. Von der
klassischen Malerei, Bildhauerei bis hin zur Fotografie. In ihrer
konzeptuellen Kunst und in ihren Inszenierungen verknüpft sie das
alte Handwerk mit moderner Medientechnik und schafft unvergleichliche
Grotesken.
Zur Zeit benutzt Dinger Reproduktionen berühmter Gemälde,
mischt diese mit anderen Fotoreproduktionen aus der Alltagskultur und
fertigt humorvolle Trickfilmanimationen, die sie wiederum raffiniert in
ihre Installationen mit einbaut. Immer wieder entstehen neue
eigentümliche Gesamtkunstwerke. Maria Dingers Inszenierungen sind
gestaltgewordene Gedankengänge, manchmal Satire, oder einfach nur
Poesie mit Biss.
Maria Dinger spielt mit Raritäten des Kitsches und mit
Zivilisationsabfällen, schafft Szenarien, die zu einer
Auseinandersetzung herausfordern. Mit spielerischer Leichtigkeit, Witz
und Hintersinn setzt sie Dinge in ungewohnte Kontexte und provoziert
Irritationen.
Vita
Geboren 1956 in Freiburg im Breisgau
1977-1984 Abschluss mit zwei Staatsexamen an der Universität und
an der Hochschule für Bildende Künste in Stuttgart bei Prof.
K.R.H. Sonderborg. Seither Einzelausstellungen, Aufträge, Projekt-
und Wettbewerbsbeteiligungen. Lebt und arbeitet seit 1990 in Lahr und
Offenburg
seit 1999 Lehrauftrag an der Kunstschule Offenburg / Mitglied des
Künstlerkreis Ortenau
seit 2003 Projektleitung eines Kunstworkshops in der Gedenkstätte
Deutsche Teilung Marienborn
2005 Beginn des Studiums der Islamwissenschaften
seit 2006 Kunstkritik und Rezension als freie Mitarbeiterin der
Badischen Zeitung
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Sonnenkönig
Acryl auf Wellpappe, 120 x
90 cm
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